Tipps zum Aussortieren und Entrümpeln

Ein Umzug ist der perfekte Anlass, sich von alten, ungenutzten Gegenständen zu trennen. Doch Ausmisten und Entrümpeln ist oft gar nicht so einfach. Was kann wirklich weg? Was wird vielleicht noch gebraucht? Und was passiert mit den ausrangierten Habseligkeiten? Unser Ratgeber hilft!

 

 

Aussortieren mit System

Mit dem Ausmisten einer Wohnung kann man gar nicht früh genug anfangen, denn es kostet oft mehr Zeit, als man denkt. Alles Unnütze, was nicht mit in die neue Bleibe kommt, spart Umzugskartons und Zeit beim Tragen. Wenn alter Krempel erstmal mit umgezogen ist, wird er in der neuen Wohnung nur unnötig Stauraum wegnehmen und wahrscheinlich nie ausgepackt werden.

 

Beginnen Sie beim Ausmisten am besten im Keller, auf dem Dachboden bzw. in Abstellkammern. Hier finden sich meist viele Gegenstände, die nicht mehr gebraucht werden und es zeigt sich schnell ein Fortschritt beim Ausmisten.

 

Nehmen Sie sich systematisch jedes Zimmer nacheinander vor. Wer erst hier und dann dort ein bisschen aussortiert, verliert schnell den Überblick und es besteht die Gefahr, dass manch unnützer Gegenstand einfach nur von A nach B geschoben wird. Halten Sie sich dabei nicht zu lange auf. Pro Schublade oder Regalfach sollten Sie nicht mehr als 10 Minuten einplanen.

 

Was kann aussortiert werden?

Über die Jahre sammeln sich in einer Wohnung oder einem Haus viele Gegenstände an und oft ist es schwer zu entscheiden, was davon wirklich noch gebraucht wird und was weg kann.

Stellen Sie sich eine Zeitregel auf. Alles, was in den vergangenen zwei bis drei Jahren nicht angefasst wurde, kann in der Regel aussortiert werden. Natürlich sind dabei auch Ausnahmen erlaubt: Gegenstände von besonders emotionalem Wert oder alte Akten, die noch aufbewahrt werden müssen. Begrenzen Sie jedoch die Liste Ihrer Ausnahmen und seien Sie beim Aussortieren nicht zu wehmütig.

 

Beim Aussortieren und Entrümpeln helfen ein paar einfache Fragen:

  • Welche elektronischen Geräte werden noch benutzt?
  • Hat jedes vorhandene Kabel noch eine Funktion oder existiert das Gerät dazu schon gar nicht mehr?
  • Welche Kleidungsstücke und Schuhe passen nicht mehr?
  • Welche Kleidung wurde seit langer Zeit nicht mehr getragen oder gefällt nicht mehr?
  • Welches Backzubehör ist noch haltbar?
  • Welche Gewürze haben noch Aroma?
  • Welche Kosmetika oder Medikamente sind bereits abgelaufen?
  • Welche Deko-Objekte sind lange nicht mehr aufgestellt worden?

 

Dabei kann es auch helfen, die Gegenstände in drei Kategorien einzuteilen:

  1. Wichtiges und Wertvolles
  2. Unentschiedenes
  3. Definitiv Unbrauchbares

 

Gegenstände der Kategorie 1 können entweder erstmal an ihren Platz belassen oder schon für den Umzug verpackt werden. Bei Kategorie 2 „Unentschiedenes“ sollten Sie sich die oben genannten Fragen noch einmal durch den Kopf gehen lassen und ggf. Familienmitglieder oder Freunde zu Rate ziehen. Doch was passiert mit den Gegenständen, die definitiv unbrauchbar sind?

 

Aussortiert – und nun?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, aussortierte Habseligkeiten loszuwerden. Dabei kommt es vor allem darauf an, ob der jeweilige Gegenstand an sich noch brauchbar ist oder komplett entsorgt werden sollte.

 

Entsorgung

Abgelaufene Lebensmittel, alte CD-Hüllen, Unterlagen und ähnliches können in der Regel einfach im Hausmüll bzw. der hauseigenen Recycling- bzw. Papiertonne entsorgt werden. Wenn Sie sich von alten Unterlagen wie gekündigten Verträgen oder Kontoauszügen trennen, sollten Sie darauf achten, dass alle sensiblen Daten unkenntlich sind – zum Beispiel durch Schreddern.

Anders verhält es sich bei sperrigen Gegenständen, alten Elektrogeräten und Möbeln. Diese sind ein Fall für den Sperrmüll. In vielen Städten kann Sperrmüll bis zu einer bestimmten Menge kostenlos abgeholt werden. Erkundigen Sie sich dafür vorher bei der zuständigen Behörde und vereinbaren Sie einen Termin. Zudem kann Sperrmüll auf Wertstoffhöfen abgegeben werden. In den meisten Fällen liegt die Grenze für eine kostenfreie Abholung oder Abgabe bei zwei Kubikmetern.

 

Verkauf

Was für die einen nur lästiger Krempel ist, kann für andere ein wahrer Schatz sein. Ausrangierte, funktionsfähige Gegenstände können daher gut auf Flohmärkten oder über Kleinanzeigen verkauft werden. So haben Sie gleich ein kleines Startkapital für Ihre neue Wohnung.

Dabei ist es oft verwunderlich, wofür sich noch Abnehmer finden lassen. Vor allem defekte Elektrogeräte sind bei Bastlern sehr beliebt.

 

Verschenken oder Spenden

Wohin mit dem dritten Porzellan-Service, den zehn überflüssigen Tischdecken oder den Vorhängen, die schon längst nicht mehr zu den Möbeln passen? Sicher gibt es in Ihrem Verwandten- und Freundeskreis jemanden, der dies gebrauchen kann. Gerade junge Menschen, die in ihre erste eigene Wohnung ziehen wollen, freuen sich über eine Startausrüstung. Zudem gibt es in sozialen Netzwerken für viele Städte Verschenke- und Tauschgruppen, in denen sich dankbare Abnehmer finden lassen.

Tun Sie anderen mit Ihren aussortierten Habseligkeiten etwas Gutes. Brauchbare Kleidung kann zum Beispiel an Kleiderkammern gespendet werden und wird von dort an Bedürftige weitergegeben. Auch Möbel, die noch funktionsfähig sind, können gespendet werden. In beinahe jeder größeren Stadt gibt es ein Sozialkaufhaus. Diese holen gebrauchsfähige Haushaltsgeräte, Möbel und Einrichtungsgegenstände kostenfrei ab. Menschen, die unter der Bedürftigkeitsgrenze leben, können diese dann für einen kleinen Betrag im Sozialkaufhaus erwerben.

 

Ausmisten beim Umzug muss nicht in Stress ausarten. Mit der richtigen Strategie ist das Ausmisten und Entrümpeln schnell getan. Sie entdecken lange vergessene Habseligkeiten wieder und können damit vielleicht sogar noch Geld verdienen.

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